Haarausfall bei Frauen

Volles, gesundes, glänzendes Haar ist für jede Frau ein Zeichen von Attraktivität. Kaum eine Frau kann sich damit abfinden, wenn sie Haare verliert. Nicht selten stehen Hormone oder eine vererbte Empfindlichkeit auf das Hormon DHT in Verbindung mit Haarausfall. Haarausfall betrifft zwar eher den Mann, doch leide Frauen wesentlich stärker darunter.

In unserer kosmetischen Gesellschaft ist die Akzeptanz von lichtem Haar bei Frauen extrem gering ausgeprägt. Allerdings muss unterschieden werden zwischen Haarverlust und Haarausfall. Im Schnitt verlieren wir ca. 60-100 Haare täglich, was in diesem Umfang auch völlig normal ist. Sind es über einen längeren Zeitraum jedoch deutlich mehr Haare, dann spricht man von Haarausfall.

Haarausfall bei der Frau kann ganz unterschiedliche Gründe haben. In der Schwangerschaft oder nach der Geburt des Kindes verliert die Frau sehr häufig Haare. Auch kommt es zu verstärktem Haarausfall bei der Frau in der Schwangerschaft, in den Wechseljahren, wenn der Östrogenspiegel plötzlich rapide sinkt, oder auch bei der Umstellung der Anti-Baby-Pille.

Weitere Faktoren die zum Haarausfall bei der Frau führen können sind:
Schwere Infektionen, Vergiftungen, Unterfunktion der Schilddrüse , Vergiftungen, Stoffwechselerkrankungen, unausgewogene Ernährung, Mangelerscheinungen durch Diäten, Medikamente z. B. gegen hohe Blutfettwerte, Blutdruckmedikamente (ACE-Hemmer, Betablocker) sowie Medikamente zur Krebsbehandlung.
Insbesondere und häufig auch Stress.

Nur wer die Ursache für seinen Haarausfall kennt, kann diesen auch wirksam und nachhaltig bekämpfen. Zur genauen Abklärung sollte ein Facharzt herangezogen werden. Haarausfall tritt auch gerne bei der Frau auf die unter einer besonderen Art von Belastung leidet. Gerade die Frau mit der Doppelbelastung Familie und Beruf ist häufig von Haarausfall betroffen. Der psychische und körperliche Stress ist bei ihr dermaßen groß, dass sie unter einer unverhältnismäßig starken Übersäuerung leidet (Stress kann mindestens so stark übersäuern wie falsche Ernährung, Alkohol oder auch Kaffee).

Diese Form des Haarausfalls ist häufig bei der Frau um die 35 Jahre zu beobachten. Oft hat sich diese Frau aber außerdem noch einen säureüberschüssigen Lebensstil mit viel Kaffee, Nikotin und schnellen, nährstoffarmen Fertiggerichten angewöhnt, was die Situation natürlich nicht gerade besser macht. Stress kann zudem die Kopfhaut dermaßen stark verspannen, dass die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Haarmatrixzellen beeinträchtigt sind. Auch hier kann die Folge ausgeprägter, spannungsbedingter Haarausfall (Alopecia Contentionalis) sein.

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haarausfall-frau24.de